Caritas Pirckheimer (1467 – 1532)

Caritas Pirckheimer by Albrecht Dürer; Portrait of a woman, said to be Caritas Pirckheimer; Albrecht Dürer, CC0, via Wikimedia Commons

Die menschliche Vernunft ist schwach und kann sich täuschen. Der Glaube aber ist wahr und kann bei gesundem Gewissen nicht getäuscht werden.

Anfang des 16. Jahrhunderts toben in Deutschland die Glaubenskriege der Reformationszeit. Caritas Pirckheimer, Äbtissin des Nürnberger Klarakonvents, kämpft in dieser Situation entschieden für den Erhalt ihres Klosters.

Die tief gläubige, kluge und humanistisch gebildete Frau setzt sich zeitlebens intensiv mit theologischen und philosophischen Fragen auseinander. Sie interessiert sich auch für die Ideen der Reformation, folgt aber in allen Entscheidungen ihrem Gewissen und widersetzt sich energisch dem herrschenden Zeitgeist, der den Klosterstand komplett abschaffen möchte.

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Neuerscheinung

Nach einer unbeschwerten Kindheit in Karlsbad erlebt Elisabeth die Umbrüche und Katastrophen im Europa des 20. Jahrhunderts. Hitlers Einmarsch in die Tschechoslowakei, das menschenverachtende Regime der Nationalsozialisten und schließlich Krieg und Vertreibung aus der geliebten Heimat prägen ihre Jugendjahre. Im zerstörten Nürnberg sucht sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Eltern einen Neuanfang.

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Maria Sibylla Merian (1647-1717)

Jacob Marrel, Bildnis der Maria Sibylla Merian, 1679; Jacob Marrel, CC0, via Wikimedia Commons

„Ich habe mich von Jugend an mit der Erforschung der Insekten beschäftigt. (…) Ich entzog mich deshalb aller menschlichen Gesellschaft und beschäftigte mich mit diesen Untersuchungen.“

Äußere und innere Wandlungen prägen Maria Sibylla Merians Leben ebenso wie ihr vielfältiges Schaffen. Künstlerin, Naturforscherin, Reisende, Geschäftsfrau – beharrlich und leidenschaftlich geht sie ihren für eine Frau des ausgehenden 17. Jahrhunderts höchst ungewöhnlichen Weg und verbindet künstlerisches Talent mit wissenschaftlichem Forschergeist.

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